Verlass deine Komfortzone

 

Leute, ich sag euch was, der letzte Sonntag hat mich ganz schön weitergebracht. Ich habe es gewagt, meine Komfortzone zu verlassen J

Wenn mir vor einem halben Jahr jemand vorgeschlagen hätte, einen Flug auf der Zipline in Gröbming zu wagen, hätten meine Beine beim bloßen Gedanken an die Höhe die Konsistenz von Butter angenommen und mein Ego hätte mich mit allen möglichen, lebensbedrohlichen Vorstellungen attackiert.

 

Dank intensiven Bewusstseins-Trainings … genauer gesagt Quantum Entrainment nach Dr. F. Kinslow, das zu meinem Tagesablauf gehört wie Zähneputzen oder Kochen, blieben alle Angst – Gedanken außen vor. Ich wunderte mich selbst, wie ruhig und entspannt ich schon die Fahrt mit dem Shuttle auf den Berg genoss. Vermutlich hatte mein Ego die Abfahrt am Morgen verpasst und wartete nun verdrossen zu Hause auf meine Rückkehr J Zudem fuhren wir vom dichtesten, feuchten Nebel in die Sonne und Wärme auf 1.600m Seehöhe und wurden mit einer genialen Aussicht belohnt. Schönster Postkartenkitsch. Erst kurz vor unserem Abflug lichtete sich das leuchtend weiße Wattemeer im Tal, sodass wir die besten Flugbedingungen hatten.

 

Natürlich stieg der Adrenalinspiegel und natürlich habe ich mich beim Blick in die Tiefe mehrmals gefragt, ob der Shuttlebus wohl noch da ist und mich eventuell wieder mit ins Tal nähme. Meine Beine fühlten sich auch nicht ganz so stabil an, wie sonst und mein Herz schlug ein paar Takte schneller. Aber die Freude auf das vor mir liegende Abenteuer überwog und ich hätte niemals einen Rückzieher gemacht. Ich war echt voll cool drauf J

 

 

Angst

 

 

Angst – Höhenangst … Angst, ob die Rolle wohl am Seil bleibt … ob die Gurte alle richtig festgemacht sind … ob mein Herz die Aufregung mitmacht … und so weiter und so fort – nein, Angst war definitiv nicht im Spiel. Mein Ego ist bei solchen Sachen sonst immer äußerst kreativ und lässt sich allerhand einfallen, warum eine gewählte Aktion gerade jetzt für mich ganz katastrophal enden könnte. Das fiel mir aber erst im Nachhinein so richtig auf. Und diese Erkenntnis schenkte mir unheimlich viel Kraft.

 

Vor ein paar Monaten noch wäre mein Ego garantiert als Sieger aus diesem Duell hervorgegangen. Es hätte sein gesamtes Miesmach-Angst-Repertoire ausgeschöpft und mich bestimmt dazu veranlasst, bei der Talstation auf meine Familie zu warten.

 

So aber bin ich unbeschreiblich glücklich, dass ich dieses Abenteuer mit meiner ganzen Familie erleben durfte. Zu viert sind wir hoch geflogen (immerhin waren es bis ca. 160m mit bis zu 120kmh), hatten einen Riesenspaß und wären zum Schluss am liebsten gleich nochmal rauf gefahren. Was für ein Gefühl!

 

 

Lieben heißt die Angst verlieren

 

 

Fazit: es hat sich gelohnt, meine Komfortzone zu verlassen und ich freue mich schon auf das nächste Experiment. Lieben heißt, die Angst verlieren – wie Gerald J. Jampolsky schreibt, und die Erfahrung der Quantenenergie hat mich auf dem Weg dahin ein großes Stück weiter gebracht. Ich habe mir selbst vertraut, alle Ängste losgelassen und die Kontrolle aufgegeben. Genau das, was uns auch im Leben vorwärts bringt. Damit behaupte ich nicht, dass sich all meine Ängste verflüchtigt haben, ich bin ja auch nur ein Mensch J, aber ich habe für mich DAS Werkzeug gefunden, um mir selbst zu helfen und andere dabei zu unterstützen, mehr Entspannung, Freude und Lebensqualität zu erfahren. 

 

Leben im Jetzt und das Herz-Gefühl dabei bewusst wahrnehmen kann die Lebensqualität immens steigern. Die Übungen sind einfach und für jeden leicht erlernbar und je öfter man sie praktiziert, desto mehr positive Veränderung kann in unserem Leben passieren. In einem meiner nächsten Beiträge stelle ich euch meine Lieblings-Grund-Übung, den „Body-Scan“ und seine Anwendungsmöglichkeiten, ausführlich vor. Wer nicht so lange warten mag, kann sich hier die Kurzform vom Body-Scan ansehen, die auch in kleinen Pausen gewinnbringend einsetzbar ist.

 


Wann und auf welche Weise hast du deine Komfortzone verlassen? Ich freue mich auf deinen Bericht in den Kommentaren J

 

Namasté, Carmen

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Nicole Bailer (Montag, 20 Oktober 2014 14:20)

    Liebe Carmen,

    Wow - Hut ab vor dieser Aktion. Klingt super aufregend und für mich - mit Höhenangst - wie ein kleiner Horrorfilm ;-)

    Ja in der Komfortzone ist es soooooooooooo schön gemütlich, dass sage ich auch meinen Kundinnen immer aber in der Komfortzone ist halt auch kein Wachstum / Veränderung möglich.

    Persönlich verlasse ich meine Komfortzone jede Woche - bewusst - einmal. Und zwar dann wenn ich mir für 2 Stunden eine komplette Auszeit nehme. Da mache ich ganz alleine etwas für mich - ohne Kind und Ehemann.
    Da kullern oft dicke Krokodilstränen aber ich merke, wenn ich dem Impuls - da zu bleiben - nicht nachgebe - dann erlebe ich wundervolle 2 Stunden.
    In dieser Zeit erschaffe ich tolle Ídeen - Bilder und komme zur Ruhe.

    Kann ich nur jedem und jeder empfehlen: STEP OUT OF YOUR COMFORT-ZONE!!

    Alles liebe und dir weiterhin viel Freude am Tun.

    Deine Nicole

  • #2

    quantum-enjoyment-of-life (Montag, 20 Oktober 2014 19:06)

    Danke, Nicole,

    für den Einblick, wann und wie du deine Komfortzone verlässt, in dem Wort steckt die Aufforderung ja schon drin: komm fort aus der bequemen Zone ;-)
    Wenn es manchmal auch zuerst organisatorischen Aufwand mit sich bringt - es lohnt sich am Ende immer :-D

    Alles Liebe Carmen

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