7 Tipps für einen guten Start in den Tag


Wer kennt das nicht?

 

Wenn du beim Aufstehen den linken statt den rechten Fuß erwischst und den restlichen Tag dazu verdammt bist, dich über den Regen zu ärgern, dich mit übellaunigen Kollegen auseinandersetzen zu müssen oder einen Fettnäpfchen-Hindernis-Parcours möglichst heil zu überstehen.

Oder du siehst am Morgen in den Spiegel und bist alles andere als glücklich über das, was dir da entgegen schaut und betreibst einen Riesenaufwand, um halbwegs salonfähig zu werden.

Oder du bist nach einer unruhigen Nacht wie gerädert und ausgerechnet dann fordern sämtliche Familienmitglieder samt Hamster, Hund und Katze deine ungeteilte Aufmerksamkeit, und das wenn möglich gleichzeitig.

 

Wie beginnst du deinen Tag?

 

Klingelt dein Wecker, dein Verstand ist sofort auf Hundertachtzig und drängt dich, augenblicklich aus dem Bett zu springen und Vollgas zu geben?

Oder gehörst du zu jenen, die jeden Morgen mit ihrem Wecker fünf Mal neu verhandeln, um im letzten Augenblick los zu sprinten und dadurch immer wieder in Zeitnot geraten?

 

Wenn wir schlafen und sich unser Körper dabei tief entspannt, verlangsamt sich der Stoffwechsel sehr stark. Und er springt am Morgen beileibe nicht so rasant an, wie unser Verstand. Das heißt, wenn wir unserem Körper nicht genug Zeit geben, um wieder in die Gänge zu kommen, riskieren wir körperliches Unbehagen, Kopfschmerzen oder sogar üble Laune und wissen dann nicht mal, woher das alles kommt.

Dem können wir entgegenwirken, indem wir ganz bewusst in den neuen Tag starten. Heute möchte ich mit euch meine Gute-Laune-Starter für den Morgen teilen, die meinem Tag eine positive Ausrichtung geben. Man kann es betrachten, als würde man morgens im Radio seinen Lieblings-Sender wählen, der uns über den Tag begleitet. Und das Schöne daran ist … wir können das alles im Bett erledigen, VOR dem Aufstehen J

 

♥ Tipp 1:  den Wecker früher stellen

 

Halt! Liebe Morgenmuffel, jetzt nicht aussteigen und wegklicken! J Es lohnt sich wirklich, morgens genug Zeit zum Ankommen zu haben. Und damit meine ich nicht, nochmal einschlafen bis zur nächsten Erinnerung, sondern den ganzen Körper mal bewusst wahrzunehmen, ihn zu strecken und zu dehnen, um die Muskeln und Sehnen sanft zu wecken. Wer Katzen zu Hause hat, weiß, dass sich diese nach einer Ruhephase erst mal ausgiebig strecken, ehe sie sich in Bewegung setzen. Dann öffne und schließe ich die Hände ein paar Mal, gleichzeitig strecke ich die Füße und ziehe dann die Zehen heran, um die Lymphbahnen und den Blutkreislauf zu aktivieren. So wird mein ganzer Körper schon mal warm und mein Stoffwechsel kann den Motor anwerfen.

 

Tipp 2: gute Gefühle

 

Lass die Augen noch geschlossen  und nimm deinen ganzen Körper bewusst wahr, von den Zehen bis zum Kopf. Atme ein paar Mal tief ein und aus und genieße die Entspannung. Erinnere dich dann an eine Begebenheit, wo du so richtig glücklich warst. Nimm das Gefühl wahr, das dabei entsteht und lasse es stärker werden. Lenke deine ganze Wahrnehmung auf dieses glückliche Gefühl und lasse es so stark wie möglich werden. Und mit diesem guten Gefühl lässt du ganz entspannt deinen Tagesablauf vor deinem inneren Auge ablaufen. Du brauchst dich mit keiner Aufgabe gedanklich beschäftigen, lass einfach nur alles an dir vorbeiziehen. Spüre dann noch einmal ganz bewusst nach, wie gut du dich fühlst, atme ein paar Mal tief durch und strecke und dehne deinen ganzen Körper. Diese Übung bringt dich und deinen Tagesablauf in eine positive Schwingung, die du den ganzen Tag wahrnehmen kannst.

 

♥ Tipp 3: Dankbarkeit

 

Wenn du erst mal angefangen hast, darüber nachzudenken, wofür du dankbar sein kannst, wirst du staunen, wie viel das ist! Noch bevor ich meine Füße aus dem Bett schwinge, bedanke ich mich für den neuen Tag mit all seinen Chancen – für das warme, gute Bett, das mich durch die Nacht begleitet hat (man weiß ja nicht wirklich, wohin sich unsere Seele im Schlaf verkrümelt, aber mein Körper ist derweil ja gut aufgehoben J) – für das gute Essen, das mir und meiner Familie zur Verfügung steht – für das Wasser, das ganz selbstverständlich aus dem Hahn kommt und auch noch trinkbar ist -  für die Kleidung, die mir zur Verfügung steht – dass ich gesund bin – für die Liebe meiner Familie – für meine Freunde – dass mein Auto jederzeit anspringt, dicht ist und gut heizt (war nicht bei jedem Auto so) usw. Es gibt unglaublich viel, wofür wir jetzt im Moment dankbar sein können und auch diese Übung bringt uns in eine gute Schwingung, weil wir unseren Geist darauf programmieren, was wir schon alles Gutes in unserem Leben haben.

 

♥ Tipp 4: Atemübung: Der kleine himmlische Kreislauf

 

Wir achten viel zu wenig auf unser machtvollstes Instrument, die Atmung. Ohne Sauerstoff würden wir nur ein paar Minuten überleben und dennoch schenken wir diesem Aspekt sehr wenig Aufmerksamkeit. Die meiste Zeit unseres Lebens lassen wir uns atmen. Mit bewusster Atemführung können wir sehr viel für uns tun. So, wie beim kleinen himmlischen Kreislauf, der aus dem stillen Qi Gong kommt und auch bettlägerigen Menschen sehr gute Dienste leistet.

Anleitung und Erklärung dazu findet ihr hier: Kleiner himmlischer Kreislauf

 

♥ Tipp 5: das innere Lächeln

 

Wieder stimmen wir uns positiv und wieder mit einer Übung aus dem stillen Qi Gong. Mit dem Atemstrom schicken wir ein sanftes Lächeln in unsere inneren Organe. Ich stelle mir manchmal zur Unterstützung auf jedem Organ einen kleinen Smiley vor. Lasse dein inneres Lächeln ein paar Mal durch deine Organe fließen und nimm anschließend wahr, wie es sich in deinem ganzen Körper ausbreitet. Schon der kleinste Impuls eines Lächelns veranlasst unser Gehirn, Glückshormone auszuschütten. Je öfter wir diese Übung machen, desto schneller kommen wir in eine positive Schwingung.

 

♥ Tipp 6: Tu dir selbst Gutes

 

Noch vor dem Aufstehen überlege ich mir, was ich gerade heute tun kann, um mir selbst zu zeigen, wie wert und wichtig ich mir bin. Energie folgt der Aufmerksamkeit und so trainiere ich schon am Morgen meinen Geist darauf, sich auf Dinge zu konzentrieren, die mir gut tun. Das ist etwas, was wir in der Hektik des Alltags leider allzu oft vergessen. Nur wenn wir im Stande sind, für uns selbst gut zu sorgen, können wir auch für andere gut sorgen.

 

♥ Tipp 7: jetzt wird´s sportlich

 

Und trotzdem bleiben wir noch immer im Bett J Luftradfahren ist gut für die Venen, bringt Energie, gute Laune, stärkt die Bauchmuskulatur und kurbelt unseren Kreislauf an. Decke zurückschlagen, die Hände seitlich am Körper ablegen, die Beine in die Luft und los geht´s. So lange, wie es Spaß macht.

 

So, jetzt habt ihr mal einen kleinen Einblick bekommen, wie´s bei mir morgens so zugeht J Natürlich nicht alles auf einmal … Abwechslung ist das halbe Leben und sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Ich hoffe, der ein oder andere Tipp inspiriert dich zum Ausprobieren.

 

Wenn du deine morgendlichen Aufsteh-Tricks mit uns teilen möchtest, freue ich mich, wenn du uns das hier in den Kommentaren erzählst.

 

Bis bald und gutes Gelingen, Carmen ♥

Kommentare: 4 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Birgit Gatter (Dienstag, 04 November 2014 16:43)

    Liebe Carmen,
    welch wunderbare Tipps. Ich habe zwar das Glück im Normalfall ein Morgenmensch zu sein und brauche meist nicht einmal einen Wecker, doch es gibt auch Nächte, die es in sich haben. Da bin ich dann mitten in der NAcht hellwach, zwar oft sehr kreativ, doch leider am nächsten Tag, wenn der Wecker läutet wie gerädert. Für diese Tage bin ich sehr dankbar für die Tipps, besonders gefällt mir der himmlische Kreislauf, den werde ich auf jeden Fall in meine morgendlichen Übungen einbauen.
    Alles Liebe
    Birgit

  • #2

    Carmen (Dienstag, 04 November 2014 17:58)

    Liebe Birgit,
    freut mich, wenn für dich was dabei ist, das dir neue Energie für den Tag schenkt. Der kleine himmlische Kreislauf ist auch immer gut einsetzbar, um zwischendurch frische Energie zu tanken.
    Viel Spaß beim Ausprobieren
    Namasté, Carmen

  • #3

    Marie (Mittwoch, 05 November 2014 11:35)

    Liebe Carmen,

    das sind wirklich 7 sehr gute Tipps für den Morgen. Ich mache diese Übungen in etwa so vor dem Schlafengehen und das ist auch sehr wertvoll. Aber ich kann mir vorstellen, dass diese Tipps gerade morgens regelrechte Wunder bewirken können. Ich werde es mir mal fest vornehmen (im Moment hindert mich noch mein Schwellentroll dran, der ist morgens immer sehr mürrisch ;-)).
    Ich überlege, ob ich mir vielleicht einen Zettel mit den Tipps neben das Bett lege - weil ich morgens einfach nicht denken kann :-)

    Alles Liebe,
    Marie

  • #4

    Carmen (Mittwoch, 05 November 2014 12:06)

    Liebe Marie,

    danke für dein Feedback. Ja, ja, der Morgentroll ... der hatte bei mir Gott sei Dank noch nie ne Chance ;-))) das Tolle bei den Übungen ist, dass sie sich durch regelmäßige Übung automatisieren und man nicht mehr denken muss ;-) unsere Zellen haben ein außerordentlich gutes Merkgedächtnis.
    Natürlich ist es auch sehr wertvoll, diese Übungen am Abend zu machen ... außer jenen, die den Stoffwechsel aktivieren und das mit dem Wecker ;-))))
    Demnächst folgen 7 Tipps, wie wir am Abend den Tag gut beschließen können.

    Herzliche Grüße
    Carmen

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